Sexualisierung & Selbstbestimmung

Kuratiert von C/20‘s Paula Marschalek und Alexandra Steinacker, war ich zusammen mit Julia Bugram in ihrem Projekt Statement “Sexualisierung & Selbstbestimmung” bei der Parallel Vienna vom 7.-12. September 2021 in der alten Semmelweis-Frauenklinik vertreten. Erfrischungsgetränke gab es von Apfelwasser.

Mit dem breit angelegten Projekt “Sexualisierung & Selbstbestimmung” wird auf kritische Art und Weise der titelgebende Themenkomplex anhand unterschiedlicher Sujets analysiert. Auch 2021 ist die Gesellschaft noch geprägt von patriarchalen Strukturen, die viel Platz für Ungleichgewichte lassen. Geschlechtsspezifische Vorurteile durchdringen unser Leben und bringen uns dazu, zwei Mal darüber nachzudenken, was wir anziehen oder welchen Weg wir heim nehmen. C’mon – muss das wirklich sein?

DIY Vulva-Abdruck-Set

Der Corona-Pandemie geschuldet, hab ich mir im Frühjahr überlegt, Selbst-Mach-Sets für Vulva-Abdrücke anzubieten, die man easy zu Hause machen kann. Das Produkt hat zwar noch ein paar “rough edges” und ich bin ständig daran, es zu verbessern, aber es kann durchaus schon bestellt werden. Es beinhaltet genug Material für zwei Abdruck-Versuche, was man am Anfang durchaus gebrauchen kann; außerdem eine ausführliche Anleitung und ein Videotutorial. Bei Interesse schick mir gerne eine Mail! Ein Set kostet 40 Euro.

Vulva-Dialoge – Die neue Öffentlichkeit für das weibliche Geschlecht

Neben der halbstündigen Kultur-Sendung auf SWR 2 Leben über Vulva-Kunst und mit Interviews mit Künstlerin und Aktivistin Lina Lätitia Blatt, Kulturwissenschafterin und Autorin Mithu M. Sanyal, mir und Teilnehmer:innen einer meiner Abdruck-Sessions letztes Jahr wurde auch ein kleiner Videobeitrag gefilmt.

Viva la vulva

Im September 2018 durfte ich zusammen mit einem fantastischen Cast bei einer meiner Vulva-Sessions für die TV-Doku “Viva la vulva” von Gabi Schweiger gefilmt werden. Ein absolut empfehlenswerter Film mit erleuchtenden Interviews mit Kulturwissenschaftlerin Mithu Sanyal, Künstlerin Ovidie, Psychologin Sandra Konrad, Rapperin Fatou Mandiang Diatta und Aktivistin Seyran Ateş, der mit 50 Minuten leider viel zu kurz für dieses umfassende Thema ist. Bis Juni 2019 ist die Doku noch in der ARTE-Mediathek verfügbar.